Verhärtetes Fasziengewebe begünstigt Tumorwachstum

Die Wissenschaft erbringt immer mehr handfeste Belege dafür, welch wichtige Rolle die Faszien für unser Wohlbefinden und unsere körperliche Gesundheit spielen. 

 

Auch in der Krebsforschung gibt es spannende Studien:  Tumore finden in verfilztem, verklebtem Fasziengewebe offensichtlich weit bessere Lebensbedingungen vor als in weichem, elastischem Fasziengewebe. Sie können in verhärtetem Bindegewebe schneller aggressiv werden und streuen.

 

Eine der Wissenschaftlerinnen, die den Zusammenhang zwischen Tumorwachstum und Faszien untersucht, ist Prof. Patricia Keely von der University of Wisconsin. Sie hat sich eingehend mit dem Verhalten von Tumorzellen - speziell bei Brustkrebs - in unterschiedlichen Gewebeumgebungen beschäftigt.

 

Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, dem sei ein Vortrag von Patricia Keely über ihre Studien zu Brustkrebs und Faszien empfohlen, den sie auf einem Kongress in Boston in den USA präsentiert hat.