Rolfing, Faszien und Sport

Gesunde Faszien beugen Verletzungen beim Sport vor -Rolfing® Susanne Noll in München

 

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Wissenschaftlich ist inzwischen nachgewiesen, dass das alles verbindende Fasziennetz des Körpers eine wesentliche Rolle bei sportlichen Aktivitäten spielt. Ein Fasziennetz, in dem die Spannungen ausbalanciert sind, wirkt entlastend auf Gelenke und fördert die Leistungsfähigkeit beim Sport. Das Verletzungsrisiko verringert sich. Denn die Feinabstimmung von Bewegungsabläufen erfolgt über die zahlreichen Rezeptoren in den Faszien. Auch für Kraft und Schnelligkeit ist der Zustand des Fasziennetzes von entscheidender Bedeutung.

 

Tatsache ist auch: Wenn Ihr Körper aus dem Lot geraten ist, dann gibt es immer "Schwachstellen" im Körper, und diese werden bei sportlichen Betätigungen noch mehr belastet. 


Egal ob Sie gern laufen, Fahrrad fahren, ins Fitnessstudio gehen, klettern oder golfen - Rolfing kann Ihnen helfen, noch mehr Freude dabei zu haben. Natürlich profitieren auch Leistungssportler von Rolfing.

 

Jose Augosto Menegatti, früherer Trainer der brasilianischen Volleyball-Nationalmannschaft und später auch Rolfer, sagte einmal:

 
„Rolfing bringt dem Spieler die umfassendere Wahrnehmung eines integrierten Körpers. Diese Bewusstheit erlaubt es Athleten, ihren Körper in einer ausbalancierten Art und Weise zu gebrauchen, mit größerer Bewegungsfreiheit und mehr Effektivität. Rolfing versetzt einen Sportler außerdem in die Lage, besser zu atmen. Das reduziert Ermüdungserscheinungen und erlaubt kürzere Erholungszeiten. Die Hauptsache ist, dass Rolfing im Körper Räume öffnet, so dass die Spieler sich auf integrierte Weise bewegen kommen. Und ich meine integriert nicht nur im körperlichen Sinn. Ich meine die ganze Person. Rolfing bringt Veränderungen und stimuliert persönliche Entwicklung. Dazu ist allerdings nicht jeder bereit.“

 

Aufgrund der Bedeutung der Faszien wächst im Leistungssport wie im Fußball und in der Leichtathletik auch das Interesse an einem gezielten Faszien-Training. Schließlich betreffen die meisten Verletzungen nicht die Knochen, sondern das Bindegewebe.